Steine sind leblos und tot, kalt und schwer, hart und starr. Deshalb greifen wir in Redensarten gerne auf sie zurück, wenn wir Bedrückendes und Belastendes zum Ausdruck bringen wollen. Etwas kann mir „wie ein Stein im Magen liegen“, und manchmal bin ich vor Schmerz oder Angst „zu Stein erstarrt“. Das Gefühl der Schwere und Lähmung kennen wir in diesen Wochen des nicht enden wollenden Lockdowns nur zu gut. Doch ein Stein kann in Bewegung geraten, wenn er nur den richtigen Anstoß von außen erhält. Da sollte es doch möglich sein, dass auch wir einander in Bewegung bringen – oft reicht schon ein gutes Wort, eine freundliche Geste, ein liebender Blick. Bringen wir den Stein ins Rollen!